Heute haben wir Auldrich bei seinem camera run begleitet. Camera run, das ist wenn man die Speicherkarten der vielen Fotofallen auswechselt, die hier die Tiere Tag und Nacht voyeuristisch bespitzeln. Und wir, das war fast die komplette Mannschaft an Praktikanten. Deswegen fuhren wir auch mit dem unglaublich tollen offenen Safarigeländewagen! Tausendmal besser als Achterbahn! Beim wilden Hüpfen über Stock und Stein darf man aber die tückischen, tief hängenden Äste nicht übersehen. Wer sich, zum Beispiel weil arglos im Unterholz nach Tieren spähend, nicht rechtzeitig duckt, riskiert ein Auge zu verlieren. Das macht das ganze noch spannender und trainiert die Reflexe.
Um die Bilder aus den Kameras werden Alina und ich uns in nächster Zeit kümmern, wobei wir die tatsächlichen Tiere natürlich erst aus einer Menge an Autos, zitternden Blättern und verdutzt dreinschauenden Studenten heraussieben müssen.
Der Ausflug fand im Lager sein krönendes Ende: Auldrich und seine Frau Judy, bewaffnet nur mit einem Stock, einem Besen und dompteurischer Raffinesse, legten einer spitting cobra (spuckt Gift aus zwei Metern Entfernung treffsicher ins Auge) nahe, sich doch tunlichst von den Häusern zu entfernen. Die Schlange folgte der Aufforderung rasch und ohne auch nur einmal zu spucken.
Montag, 15. November 2010
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2 Kommentare:
Ach wie musste ich wieder lachen bei deiner Beschreibung der Fahrt auf dem Geländewagen! Pass bloß bitte auf dein kluges Köpfchen auf ;)
Ich muss dir ehrlich sagen: ein spuckendes Lama wäre mir an dieser Stelle lieber gewesen!
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