Impalas galten bisher als friedfertige Vegetarier. Exklusives Bildmaterial brachte diese lange sorgfältig aufrecht erhaltene Fassade nun zum Einsturz! Sogar der eigene Nachwuchs wendet sich verstört von der Mutter ab, die ihre Gräueltat erfolglos hinter einem Baum zu verbergen sucht. Wie kamen diese erschütternden Bilder zu Stande? Folgen wir unserer Skandalfotografin auf ihrer Reise...
Um halb fünf in der Früh brechen wir in Richtung Krüger Nationalpark auf. Unterwegs gibt es viel zu sehen, so dass die lange Fahrt flugs vergeht. Wir kommen an den Nördlichen Drakensbergen vorbei, die ein wunderschöner, imposanter Anblick sind und gegen die unsere Soutpansberge wie Kindergartensandburgen wirken. Noch in Sichtweite der Berge machen wir Mittagspause im Garden of Eden, einer Kombination aus Café und Baumschule. Wer in der Gegend vorbeikommt und schon immer mal in einem tropischen Garten speisen wollte: nur zu empfehlen!Als wir um halb zwei schließlich im KNP ankommen, sind wir schon ziemlich fertig, aber die Aufregung hält uns wach. Hinter jedem Stauch, hinter jedem Busch könnte jederzeit ein Tier hervorhüpfen!
Und das tun sie auch: Steenbok, Kudu, Impala, Nilpferd, es wimmelt nur so! Wir werden sogar Zeuge, als eine frischgebackene Impalamutter ihre Nachgeburt frisst. Scheint ziemlich schwer zu kauen zu sein. Ich würde es nicht machen wollen, trotz all der wertvollen Nährstoffe.
Bitte bewundert außerdem:
Einen Bienenfresser der eine Zikade frisst:

Meinen ersten Elefanten:

Und einen ballettreifen Pavian:

Am Abend folgen wir der Nahrungskette weiter nach oben, als wir eine Tüpfelhyäne dabei beobachten, wie sie ein junges Impala mit Huf und Haar verschlingt. Darf sie aber, da sie offensichtlich selbst Junge zu säugen hat. So ist das.
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1 Kommentar:
Du weißt wirklich wie man die Aufmerksamkeit des Lesers erregt ;)
Ich finde deine Tierfotos total toll und bin echt neidisch, was du alles erleben und beobachten durftest!
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