
Letztes Wochenende war mein geliebtes Muttertier hier zu Besuch.Samstag besichtigten wir im Rostocker Zoo kuschelnde Jaguare und nahmen im Asiaimbiss in der Innenstadt waghalsig ein Litschisaftgetränk mit geringem Litschisaftanteil zu uns.
Doch damit der Tollkühnheit nicht genug! Todesmutig streichelte meine Mutter am Sonntag blutrünstige Seehunde. Diese ließen sich von ihr so bezirzen , dass sie die wilden Bestien schließlich sogar keck am Bauchnabel kitzeln konnte!
Von diesem Abenteuer und einem Strandspaziergang erschöpft, sanken wir endlich in einen Strandkorb, wo wir windgeschützt die Heerscharen von Drachen am Himmel beobachten konnten.
Sehr schönes Wochenende!

Gestern war ich mit meiner Mitpraktikantin Robyn und ihrem Freund Mitch im schönen Stralsund im Ozeaneum. Es war ein famoser Ausflug! Auf der Fahrt versuchte ich den beiden Engländern mit Hilfe eines Lucky Luke Comics wichtigen deutschen Grundwortschatz wie "Können vor Lachen!" näher zu bringen, richtig gut kamen aber nur "Hoppla!" und "Das ist bedauerlich." an. Im Ozeaneum gab es eine Menge beeindruckender Sachen zu sehen, aber am meisten beeindruckte, ja, bestürzte mich der Rote Knurrhahn, als er auf einmal sechs stelzige Beine ausfuhr und damit auf dem Beckengrund entlangspazierte. Widernatürlich! Dass keines (!) der vielen Bilder, die ich von ihm gemacht habe, etwas geworden ist, bestärkt mich nur in meinem Glauben an eine Fälschung und ein weitreichendes Komplott!Der schöne Tag ging leider in entschiedener Molltonlage zu Ende. Als ich bei meiner Rückkehr am Bahnhof mein Mietfahrrad vorfand, war ich zunächst sehr beglückt, nachdem das letzte die Woche davor dort gestohlen worden war. Ich beglückwünschte mich schon für mein Vertrauen in das massive Bügelschloss, als ich sah, dass jemand, offensichtlich frustriert darüber, dass er das Fahrrad nicht klauen konnte, es dafür einfach demoliert hatte.
Während ich das Rad abwechselnd nach Hause trug und zog, hatte ich frustrierte Tränen in den Augen, wütend über diesen unmöglichen Ort, wo Leute sich scheinbar empfindlich in ihren Rechten eingeschränkt sehen, wenn man sie an der Fahrradernte hindert, ein bisschen wütend über das Polizeiauto, dass jetzt so wachsam an mir vorbeifuhr, sich vom Lichtenhagener Bahnhof jedoch scheinbar generell fernhält, aber vor allem wütend über meine eigene Dummheit.
Hoffentlich gewinnt in der Erinnerung der tolle Tag über das schlimme Ende!
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3 Kommentare:
Mit so einem tollen Blogeintrag hast du uns für die lange Wartezeit gebührend entschädigt, obwohl ich wirklich schon äußerst gespannt auf ein Zeichen von dir gewartet habe!
So ein Wochenende kann schon reichen um kleine wunderbare Erlebnisse zu machen - vorallem mit unserer Maman!
Aber diesen respektlosen Umgang mit Fahrrädern in Warnemünde finde ich doch sehr empörenswert :|
Lass dir die schönen Erinnerungen bloß nicht von den unerfreulichen Fahrradereignissen verderben!! Das wäre wirklich schade!Eigentlich müsstest du doch noch einen Erfahrungsbericht bei der Polzei abgeben, damit die sich häufiger beim Fahrradabstellplatz umschaut! Das wäre doch ein heißer Tipp oder nicht?!
hey, ich finds total schön noch ein bisschen mehr von deinem Leben in Rostock/Warnemünde zu erfahren!
Das mit den Fahrräder ist natürlich nicht so schön...
Die Bilder finde ich beide echt total gut (die Farben sind doch eher "Richtlinien" und keine Vorschrift ;)wenigstens hast du was hochgestellt, ich schaffs grad echt nicht)
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