Jetzt ist es passiert. Gut, bei meiner
Lebensführung war es auch nur eine Frage der Zeit. Eine Spinne hat mich
gebissen. Ok, ich hatte es auch verdient. Erst rannte ich völlig rücksichtslos
durch ihr Netz und machte damit ihre stundenlange, mühevolle Arbeit zunichte. In
Panik rettete sie sich in meinem Ausschnitt. Doch auch hier konnte ich sie
nicht in Frieden lassen und entfernte sie rabiat aus ihrem vermeintlichen
Refugium (Zu meiner Verteidigung: ich dachte sie sei ein Blatt). Das brachte
das Fass dann endlich zum Überlaufen: empört zwickte sie mich in die Hand und
verschwand böse schimpfend in der Laubstreu.
Positiv: Hat nur ein bisschen
gejuckt, keine Nekrose oder ähnliches.
Negativ: Die Superheldenfähigkeiten sind
bisher ausgeblieben. Aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf! Schließlich
sieht sie schon ZIEMLICH extravagant mutagen aus.
P.S.: Ich bin keine
Spinnologin, aber ich würde sagen die hier gehört zur Gattung Gasteracantha, den Stachelspinnen.

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1 Kommentar:
Ich bin so froh, dass du die Alte geblieben bist!
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