Sonntag, 1. Juni 2014

Das ist mein Fahrrad


Jeden Tag muss ich zweimal vom Camp in den Wald und wieder zurück kommen. Zu Fuß dauert das jeweils gut eine halbe Stunde. Und ich bin den Rest des Tages eigentlich auch nur am Rumlaufen und Rumstehen. Meine armen Füße waren kurz davor auf die Barrikaden zu gehen. Also, nicht wirklich, dafür waren sie viel zu müde.
Es war also ein absoluter Traum, als ich ein Fahrrad bekam.


Es ist unglaublich, wie dankbar ich hier für ein Fahrrad bin, dass ich in Deutschland längst als verkehrsgefährdende Rostlaube verschrottet hätte. Es hat keine Bremsen, nur noch einen Gang, kein Licht und der Ständer ist inzwischen auch passé. Außerdem gehören diese zwei Gegenstände unabdingbar zum Rad:

Quasi täglich muss ich die Reifen aufpumpen, mit einer Pumpe deren Schlauch den Fraß hat (viel kürzer kann er nicht mehr werden) und der aus dem letzten Loch pfeift, nur nicht aus dem wo er soll.

 Alle paar Tage muss ich die Schraube am linken Pedal festziehen. Sonst fällt es ab.

 Aber halloooho, das Rad rollt! Was will man mehr?

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