Montag, 11. Juli 2011

Formularsadismus

Gerade habe ich mich mit Hängen und Würgen für ein Stipendium für meine Masterarbeit beworben und ich kann mit absoluter Gewissheit sagen: Das Online-Bewerbungsformular wurde von einem Sadisten entworfen.
Wer sonst käme auf die Idee, eine Beschreibung meiner geplanten Arbeit zu fordern und nicht vorher zu sagen, dass es da eine Zeichenzahlbegrenzung gibt? Spontan Sachen kürzen stresst! Und wem, außer einem sich an meiner Qual labenden Menschen, fiele es ein, nach dem genauen Tag zu fragen, an dem ich meine Gymnasialkarriere begann? Und nach dem Namen der High School, an die ich während meines Amerika-Austauschs in der elften Klasse gegangen bin? Abgerundet wird das ganze durch herrlich unvermeidbare Seitenabstürze, so dass der Spaß immer wieder von vorne beginnt. Da lacht das Sadistenherz!
Ich hoffe insgeheim ist die einzige Auswahlbedingung, dass man das Formular vollständig ausfüllt ohne bei der Rückfragenummer anzurufen um die Leute dort wüst zu beschimpfen und dann einen Nervenzusammenbruch zu erleiden. Dann habe ich denke ich ziemlich gute Chancen.

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