Montag, 6. Dezember 2010

Mittwoch 1.12. – Bergfest und Waschtag

Die Hälfte unserer Zeit hier ist heute rum. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich darüber freuen oder traurig sein soll. Ein bisschen von beidem, denke ich.
Eines werde ich jedoch sicher nicht vermissen: die Waschmaschine. Oh, wie freue ich mich auf eine Waschmaschine, die selbstständig arbeiten kann! Der man nicht bei jedem einzelnen Arbeitsschritt zur Seite stehen und die Hand halten muss. Die man einmal einschaltet und gut ist! Diese hier ist ohne mich fast völlig hilflos. Unser gemeinsames Abenteuer Wäsche läuft dann so: Wäsche und Waschpulver rein und Wasser einlassen mache ich. 15 Minuten waschen macht sie. Dann lassen wir gemeinsam das alte Wasser ab und ich mache neues rein. Dann spült sie 15 Minuten lang. Wir lassen das Wasser ab und ich packe die Wäsche in die Schleuder. Aber nicht alle auf einmal, oh nein! Zwei perfekt ausbalancierte Hosen sind da die Belastungsgrenze. Schleudern kann sie dafür aber alleine!
Wäsche auf die Leine hängen mache dann wieder ich .Da sag ich aber auch garnichts.

2 Kommentare:

Maria hat gesagt…

Bei so einem aufwendigen Waschvorgang kannst du eine Ahnung davon bekommen, wie mühevoll es früher für deine Oma war, wenn sie den Waschkessel angeschürt hat, als sie noch keine Waschmaschine hatte. Die Schleuder war ihre erste Anschaffung noch bevor die Waschmaschine kam.

Else hat gesagt…

Also wenn du wirklich gar nichts mehr zu tun hast, dann beschäftigt dich wenigstens noch deine Waschmaschine - sei ihr doch dankbar dafür, dass sie gegen gefährliche Langeweile einen Trumpf im Ärmel hat!